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Vor- und Spielberichte zu den Meisterschaftsspielen auch im Forum 1. Mannschaft

Dienstag, 03.01.2012

Vorrunde Gruppe B zur Hallennstadtmeisterschaft.

6 Spiele, 6 Siege, Torverhältnis 28 : 5

Bericht WAZ

WAZ Gelsenkirchen

Tag 2: Viktoria und Teutonia souverän

Schalke. Der Titelverteidiger aus Resse und die Schalker lösen die Tickets für die Endrunde. YEG Hassel enttäuscht am zweiten Vorrundentag
Eins kann man nach dem zweiten Tag der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft behaupten: die spielerische Qualität wurde besser im Gegensatz zum Auftakt am Montag. Das lag aber nicht nur an Titelverteidiger Viktoria Resse, sondern auch an der Überraschungsmannschaft Teutonia Schalke. Beide Teams machten am Ende den Gruppensieg unter sich aus. Diesen sicherten sich schließlich die Resser durch einen 3:2-Sieg.

Eine Mannschaft allerdings wird diesen Tag nicht gut in Erinnerung behalten. Bezirksligist YEG Hassel enttäuschte und schied als Gruppendritter aus. Zwar verloren die Hasseler das Auftaktspiel gegen Viktoria Resse nur knapp mit 1:2, doch was sie in den nächsten beiden Partien boten, war schon Magerkost. Gegen den VfB Gelsenkirchen quälten sie sich zu einem 1:0-Sieg, gegen ETuS Gelsenkirchen reichte es gerade mal zu einem 2:2. Und der Ausgleich gelang erst zwei Sekunden vor dem Ende. Als dann auch noch die Partie gegen Teutonia Schalke mit 3:4 verloren ging – Hassels vermeintlicher Ausgleich fiel erst Bruchteile nach der Schlusssirene --, war eine Vorentscheidung gefallen – zu Ungunsten von YEG Hassel.
Denn nun hätten Viktoria Resse und Teutonia Schalke schon Federn lassen müssen. Das taten sie aber nicht. Zu dominant traten sie in ihren Partien auf. Als Resse mit dem 6:0 gegen Anadolu Sport und Schalke mit dem 3:0 gegen RWW Bismarck dann ihre jeweils vierten Siege feierten, war die Entscheidung gefallen: YEG Hassel war raus, Viktoria Resse und Teutonia Schalke waren weiter. „Wir wollten weiter kommen, keine Frage. Aber wir haben die ersten Spiele verpennt“, sagte Ahmet Özkaya, der Hasseler Spielertrainer, enttäuscht, um aber gleich zu ergänzen: „Viktoria und Teutonia waren besser und sind verdient weiter.“
Danach ging es nur noch um die Statistik. Der Titelverteidiger siegte weiter und holte nach sechs Siegen die Maximalpunktzahl von 18. Damit lagen die Resser drei Zähler vor den überraschend starken Schalkern. Auch bei der Torausbeute war die Viktoria das beste Team. 28 Treffer erzielten die Resser, lediglich fünf kassierten sie. Auch der höchste Sieg des Tages ging auf ihr Konto. Gegen Rot-Weiß Wacker Bismarck sah es nach einem zweistelligen Sieg aus. Doch statt des zehnten Treffers schossen die Bismarcker kurz vor dem Ende den Ehrentreffer bei der 1:9-Niederlage.
Und obwohl es nur noch „um die goldene Ananas“ ging, wie Turnierleiter Gerd Eschenröder sagte, gab es wie am ersten Turniertag zwei Rote Karten. In der bedeutungslosen Partie zwischen ETuS Gelsenkirchen und Anadolu Sport flogen Erdal Arslanbay und Cihan Ziber auf Anadolu-Seite wegen groben Foulspiels vom schönen Parkett der Schürenkamp-Halle.
Dennoch zog Gerd Eschenröder ein positives Fazit. „Die Qualität war in Ordnung und auch die Zuschauerresonanz war besser“, sagte der Vorsitzende des Kreisfußballausschusses. Zufrieden war natürlich auch Peter Colmsee. „Wir haben guten Fußball gespielt, die Jungs hatten Spaß. Wir wollten in die Endrunde und das haben wir erreicht“, sagte der Sportliche Leiter der Resser. Überrascht von seiner Mannschaft war Michael Steinhüser. „Damit habe ich nicht gerechnet. Aber wir haben sehr gut gespielt und freuen uns nun auf die Endrunde“, sagte der Teutonia-Coach.
Stefan Andres

 

 

Sonntag, 11.12.11

16. Meisterschaftsspiel Viktoria Resse - BVH Dorsten 1 : 0 (1:0)

WAZ Gelsenkirchen

Viktoria Resse taktisch diszipliniert
Das knappe Endergebnis spiegelt den Spielverlauf nur ungenügend wider. "Dorsten hat über die gesamte Spielzeit hinweg nicht eine nennenswerte Torchance. Wenn es überhaupt irgend etwas zu bemängeln gibt, dann ist es die sehr schlechte Chancenauswertung" ,fasste der Sportliche Leiter und Interimscoach der Resser, Peter Colmsee, die Begegnung zusammen.
Die Gastgeber dominierten die Partie von Beginn an und gingen dank Seldin Malkoc mit 1:0 in Front (19.).Viktoria Resse drängte nun auf die Vorentscheidung, ließ aber gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten fahrlässig liegen.

Im zweiten Abschnitt blieben die Spielanteile weiter einseitig ,verteilt: Resse kontrollierte aus einer gut organisierten Defensive heraus jederzeit die Partie. "Die Mannschaft hat das taktische Konzept diszipliniert umgesetzt. Wir haben vor allem die Abwehr stabil gehalten und immer wieder gefährlich gekontert", zeigte sich Peter Colmsee angetan.

so sah es der Gegner:

Dorstener Zeitung:

Czok bewahrt BVH Dorsten vor höherer Niederlage
HOLSTERHAUSEN Beim Rückrundenauftakt fand die Erfolgsserie des BVH Dorsten am Sonntag bei Viktoria Resse ihr Ende. Das bedeutet, dass der BVH auf einem Abstiegsplatz überwintern wird. Von Helmut Brumberg

Für einen Sieg kamen die Holsterhausener an diesem Spieltag wohl nicht infrage. Die Platzherren spielten sehr clever, ließen den Gast mitspielen, doch nur bis zur Strafraumgrenze. Auf der anderen Seite brachten sie mit ihren schnellen Kontern das Gästetor immer wieder in Gefahr. Das entscheidende Tor fiel nach 20 Minuten. Dass die Gäste zur Pause nicht höher zurück lagen, verdankten sie ihrem überragenden Torhüter Marcel Czok, der mit tollen Paraden und Reflexen nichts mehr anbrennen ließ. Der BVH hatte durch Danny Kittner und Raoul Reiß zwar auch zwei Möglichkeiten, die aber nicht genutzt werden konnten.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild kaum. Der BVH spielte weiterhin gut mit, war aber im Angriff nicht durchschlagskräftig genug. Torhüter Czok wurde weiterhin gut beschäftigt und hielt den BVH im Spiel. Doch der hatte mit zunehmnder Spieldauer nicht mehr die Kraft, um das Blatt noch zu wenden. So musste die Mannschaft in eine Niederlage einwilligen, die dem Spielverlauf nach auch wohl gerecht war.

Gute Noten verdienten sich beim BVH nur Daniel Bischof, der den Torjäger Neumann von Resse erfolgreich beschattete, und eben Torhüter Czok.

Sonntag, 04.12.11

15. Meisterschaftsspiel FC Rhade - Viktoria Resse 1 : 5 (0:3)

so sah es der Gegner:

Von Helmut Brumberg am 04. Dezember 2011 18:04

RHADE. Mit einer desolaten Vorstellung kassierte der FC Rhade eine derbe Packung gegen Viktoria Resse.

Nach dem letzten Spiel wird man die Hoffnungen auf den Klassenerhalt beim FC Rhade wohl begraben müssen. Die Gastgeber präsentierten sich in einer Verfassung, die einfach nicht beziriksligareif ist.

Die knapp 50 Besucher erlebten am Dahlenkamp eine einseitige Partie, die der Gast auch in dieser Höhe verdient gewann. Bei den Hausherren lief einfach nicht viel zusammen. Schuldlos an dieser hohen Niederlage war Torhüter Philipp Stahlhut, der nach dreijähriger Pause in die Bresche sprang, da Jan Driessen (gesperrt) und Stephan Kruse (privat verhindert) nicht zur Verfügung standen.

Der Torhüter wurde gleich in den Anfangsminuten schon geprüft. Machtlos war er aber beim 0:1, das Philipp Hark mit einem haarsträubenden Fehlpass mustergültig vorbereitete. Dieser Treffer verunsicherte die Rhader Abwehr, die nun unter Dauerdruck stand. Mustergültig wurde das 0:2 ausgespielt. Ein Kopfball, bei dem der Stürmer völlig frei stand, führte zum 0:3.

Abseits-Tor

Kurz nach dem Seitenwechsel scheiterten die Gäste an der Quelatte. Der FC Rhade erzielte durch Mathias Schwark zwar ein Tor, das der Unparteiische aber wegen Abseitsstellung nicht gab. Das 0:4 ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Wieder einmal verloren die Gastgeber einen Ball in der Vorwärtsbewegung und der Konter führte zum Erfolg.

Wenig später scheiterte Resse erneut an der Torlatte und auch der Nachschuss konnte noch abgewehrt werden. Das Ehrentor fiel nach einer Ecke durch durch einen Volleyschuss von Philipp Hark. In der Schlussphase kamen die Platzherren zwar optisch etwas stärker auf, doch echte Torchancen konnten sie sich nicht erspielen. Das 1:5 entstand nach einem Konter.

Viktoria Resse stieß bei diesem Sieg auf wenig Gegenwehr. Das Zweikampfverhalten der Rhader war einfach katastrophal.

Sonntag, 06.11.11

12. Meisterschaftsspiel Viktoria Resse - FC Gladbeck 2 : 1 (0:1)

so sah es der Gegner:

WAZ Gladbeck FC kassiert K. O.-Schlag in der Nachspielzeit

Gladbeck. Der FC Gladbeck unterlag in der Fußball-Bezirksliga Viktoria Resse mit 1:2. Dabei hatten die Kleeblätter aus Brauck dank Fabian Busch geführt und die Partie dominiert.
Bezirksliga-Schlusslicht FC Gladbeck verlor bei Viktoria Resse mit sehr viel Pech. Der entscheidende Treffer für die Gastgeber aus Gelsenkirchen fiel in der Nachspielzeit. Dirk Knappmann, Trainer des Tabellenletzten, war fassungslos.
„Das ist wirklich brutal“, sagte Knappmann und hatte dabei nicht nur den späten K. O.-Schlag im Blick, sondern auch den Spielverlauf. „Resse hat in den 95 Minuten zweimal aufs Tor geschossen und war insgesamt vielleicht viermal bei uns in der Hälfte“ , so der Coach der Kleeblätter kopfschüttelnd. Beide Treffer der Viktoria seien, so Knappmann weiter, aus dem Nichts gefallen.
Seiner Mannschaft attestierte der FC-Trainer eine gute kämpferische und spielerische Leistung: „Sie hat guten Fußball gespielt.“

In der 17. Minute durfte der FC in Resse jubeln: Nach einer Flanke von Sebastian Rutkiewicz vollendete Fabian Busch per Kopfball zur Führung der Gladbecker. In der Folgezeit erspielte sich das Team aus Brauck zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten, um nachzulegen. Danny Göring und auch Pascal Bauer hätten mit ihren Gelegenheiten die Partie frühzeitig ganz alleine entscheiden können. Das 2:0 wollte jedoch einfach nicht fallen. Knappmann: „Wir hätten zur Pause gut und gerne mit 4:0 oder 5:0 führen können.“ Stattdessen blieb es beim knappen 1:0.

Der Ausgang dieser Geschichte ist - siehe oben - bekannt

Sonntag, 30.10.11

11. Meisterschaftsspiel BW WEstfalia Langenbochum - Viktoria Resse 1 : 1 (0:0)

WAZ Gelsenkirchen: Viktorias Rumpf-Team zeigt eine tolle Moral Fußball

Tore: 1:0 (65.), 1:1 Domenico Di Bari (75.). Herten. Eine Bravour-Leistung der Resser, die aufgrund zahlreicher Ausfälle große Mühe hatten, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. "Bis zwei Stunden vor dem Anstoß hatten wir nur acht Akteure", berichtete Trainer Maik Potrykus, der die ersten 20 Minuten, bis zum Kommen von Nicolai Riße, selbst mitspielen musste. Die Langenbochumer hatten klare Feldvorteile, aber der Gast hielt mit großer Kampfmoral dagegen. Auch der 0:1-Rückstand könnte die Viktoria nicht umwerfen. "Danach hatten wir absolut nichts mehr zu verlieren", so Maik Potrykus. Domenico Di Bari glückte nach einer feinen Einzelleistung das 1:1, und in der Schlussphase hätten Seldin Malkoc und Nicolai Riße sogar noch einen weiteren Treffer für Resse erzielen können.

so sah es der Gegner:

Jugendlicher Leichtsinn kostet den Sieg

FUSSBAlL: BW Westf. Langenbochum kommt gegen Viktoria Resse nicht über ein l:l-Unentschieden hinaus

VON PATRICK LECHTENBÖHMER

LANGENBOCHUM. Es hatte fast den Anschein, dass die Langenbochumern die Mythen des Halloweenfestes glauben. Eine Art Fluch lag über der Villa Brinkmann, so dass die Blau-Weißen gegen Viktoria Resse nicht über ein mageres 1:1 hinaus kamen. Die Fehlerquelle hatte BWW Ubungsleiter Karsten Quante schnell gefunden. "Die notwendigen Emotionen und. die Motivation hat uns heute gefehlt." Als zweiten Grund stellte Quante die Knipser der BWW an den Pranger. "Wenn wir hundertprozentige Chancen haben und die nicht machen, können wir halt nicht gewinnen." In der ersten Halbzeit ähnelte das Bezirksligaspiel einer Partie des FC Bayern München unter Louis van Gaal. Die Brinkmänner hatten gefühlte 90 Prozent Ballbesitz, konnten sich jedoch nur selten in Szene setzten. Özgün Can und Maurice Räder verfehlten mit ihren Direktabnahmen, nur knapp ihr Ziel (4./14.).
, Die' Quante-E1f dominierte das Spiel nach Belieben. Arek Grad und Niko Pechliwanis zogen im BWW-Mittelfeld die Strippen. Nur selten verirrten sich die Gäste in den Strafraum der Hausherren. Daher verwunderte es auch keinen, dass die erste Chance der Resser nach einem Kommunikationsproblem zwischen Maximilian Braun und Patrick Kramer entstand. Seldin Malkoc verfehlte das BWW Gehäuse nur um Haaresbreite (17.).
Bis zur Pause passierte nichts mehr, dafür sollte Hälfte zwei für die schlappe erste Halbzeit entschuldigen. Es waren wieder die Hausherren, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Und dieses Mal nutzten die Blau-Weißen zur Abwechselung ihre Chance. Freistoß Ozgün Can, Patrick Kramer drückte den Ball über die Linie (62.). Doch die Freude über die Führung währte nicht lange. Nur 13 Minuten später ließ Domenico di Bari die gesamte BWW-Abwehr ins Leere laufen, um kurvte BWW -Schlussmann Sascha Vitolins -Formsache 1 : 1. Man glaubt es kaum Schlussphase kamen dann doch noch die erhofften Emotionen von Karsten Quante ins Spiel . Das Spiel wurde ruppiger. Schiedsrichter Tobias Kraeling leitete souverän und ließ keine Hektik aufkommen. Trauriger Höhepunkt der Partie: BWW-Stürmer Adre Kostrzewa brachte es fertig, einen Abpraller aus zwei Metern über das Tor zu semmeln, nachdem zuvor der Schuss von Özgün Can auf der Torlinie noch geblockt wurde. Jugendliche Unerfahrenheit? Ein platzierter Innenseitstoß hätte genügt, doch Kostrzewa rutschte das Leder über den Spann.
Im direkten Gegenzug konnten sich die Hausherren bei Sascha Vitolins bedanken. Der Keeper parierte gleich zweimal glänzend gegen Nicolai Riße, der völlig freistehend vor Vito auftauchte. "Resse hat das gut gemacht. Die haben sich mit elf Leuten hinten reingestellt und versucht, unser Spiel zu zerstören", sagt Karsten Quante.
- "Wir haben uns viele Tor.chancen erspielt, müssen aber konsequenter im Abschluss, sein und unsere Großchancen nutzen", stellt Quante die fehlende Präzision an den Pranger.

Sonntag, 23.10.11

10. Meisterschaftsspiel Viktoria Resse - Spvgg Herten 0 : 0 (0:0)

so sah es der Gegner:

Spielbericht Hertener Allgemeine DJK Spvgg. torlos in Resse; Meister im Auslassen von Chancen

Von Yannik Schmidt am 23. Oktober 2011 18:50

RESSE. Da war mehr drin. Beim Auswärtskick gegen die Viktoria Resse kam die DJK Spvgg. Herten nicht über ein 0:0-Remis hinaus. Die Chancen waren da.

Los ging es gleich mit einer Schrecksekunde für die Schmeling-Elf. Bereits in der vierten Minute traf der Gastgeber aus Resse den linken Pfosten. Stefan Colmsee setzte den Schuss ab und hatte Pech.
Das sollte jedoch die einzige gefährliche Situation für diese Halbzeit sein. Beide Teams neutralisierten sich größtenteils. Die Begegnung spielte sich im Mittelfeld ab.

Doch das Team von Coach Markus Schmeling hatte seinen Gegner im Griff. Viel Ballbesitz und bemühte Angriffsversuche prägten das Hertener Spiel. So ergaben sich nach und nach auch einige sehr gute Möglichkeiten für „Fuzzi“ Berndt und Co. In der 13. Minute hatte Dennis Geimer dann plötzlich die Führung auf den Schlappen. Nach Kopfballablage von Tobias Milek setzte der Katzenbusch-Stürmer den Ball jedoch kläglich über den Kasten. Sein Sturmkollege Milek machte es jedoch in der 20. Minute nicht viel besser.

Durchgesteckt von Geimer tauchte Milek mutterseelenallein vor Resse-Keeper Markus Demps auf. Doch der Akteur der DJK schoss den Ball am Tor vorbei. Das hätte die Führung sein müssen. Bis zum Halbzeitpfiff passierte dann nicht mehr viel.

Ohne Auswechslungen auf beiden Seiten ging es weiter. Ein Treffer lag nicht wirklich in der Luft, doch die Schmeling-Elf schnupperte allmählich an dem Führungstreffer. Dann kam noch Pech dazu. Sebastian Freudenreich fasste sich in der 58. Minute ein Herz und zog aus gut 25 Metern ab: Pfosten. Der 1:0-Führungstreffer wäre bis zu diesem Zeitpunkt wahrlich nicht unverdient gewesen.

„Max“ Schmeling reagierte darauf hin und wechselte aus. Dennis Geimer und Tobi Milek verließen das Geläuf. Salissou Emile und der wiedergenesene Karsten Kloiber sollten noch einmal neue Frische in die Partie bringen. Zehn Minuten vor Schluss kam dann noch Sebastian Berg für Sebastian Freudenreich ins Spiel. Gerade aufgelaufen, war Berg schon im Mittelpunkt.

Nach einer Ecke von Kevin Korinth blockte die Resse-Defensive zunächst den Ball, doch im zweiten Anlauf flankte Michelle Zappa das Leder noch einmal in den Strafraum. Völlig frei kam Berg volley zum Schuss. Doch der Katzenbusch-Kicker traf aus gut fünf Metern nur die Latte.

So blieb es beim enttäuschenden 0:0-Remis. Trainer Schmeling konnte mit dem Punkt nicht ganz zufrieden sein: „Den Chancen nach müssen wir hier deutlich mehr mitnehmen.“

Sonntag, 16.10.11

9. Meisterschaftsspiel TuS 05 Sinsen - Viktoria Resse 5 : 0 (0:0)

so sah es der Gegner:

Marler Zeitung Der Sinsen-Express überrollt Resse
Als der Knoten auf der Bezirkssport-Anlage erst einmal geplatzt war, machten die Gastgeber kurzen Prozess mit den Gelsenkirchener Vorstädtern.

Dabei hatten die sich über die ersten 60 Minuten der Partie teuer verkauft. Zwar machte der TuS 05 von Beginn an mächtig Druck, doch der angerührte Beton an der 16-Meter-Marke der Viktoria hielt auf beeindruckende Art und Weise. Hinzu kam, dass Resse immer wieder mit langen Bällen in die Spitze brandgefährlich war. Das Ergebnis: Sowohl in der 26. als auch in der 33. Minute hatte Keeper Sven Jürgens Glück, als die Kugel zweimal vom Aluminium ins Feld zurück sprang. Hier hätte Sinsen sich nicht über einen Rückstand beklagen dürfen.

Resse nur noch zu Zehnt

Doch dann nahm das Unheil für die Viktoria ihren Lauf. In der 39. Minute foulte Sinsens Angreifer Kevin Kopietz seinen Gegenspieler Fabrice Meinert. Der revanchierte sich mit ein paar Kraftausdrücken, die den Unparteiischen Kevin Zahnhausen aus Herne dazu brachten, ihn mit glatt Rot unter die Dusche zu schicken.

Bollwerk der Gäste bekam erste Risse

So geschwächt, bekam das Bollwerk der Gäste erste Risse. Und dennoch dauerte es bis in zur zweiten Halbzeit, ehe Sinsen daraus einen zählbaren Erfolg ableiten konnte. In der 64. Minute kam Mirko Grieß im Strafraum der Resser an den Ball, drehte sich um die eigene Achse und hob den Ball über Keeper Markus Demps hinweg zum 1:0 unter die Latte.

Jetzt ging es Schlag auf Schlag. In der 69. Minute war es Kevin Kopietz, der nach einen genialen Georgiev-Flanke per Aufsetzer das 2:0 erzielte und damit den Sack zu machte. Das 3:0 ging wieder aus einer feinen Einzelleistung von Mirko Grieß hervor, der die Kugel aus 16 Meter
an den Innenpfosten drosch. Für das 4:0 zeichnete der gerade eingewechselte „Youngster“ Ömer Develi verantwortlich (77. Minute), ehe Dominique Temming fünf Minuten vor dem Ende durch die komplette Resser Abwehr spazierte und 5:0 erzielte.

 

Sonntag, 09.10.11

8. Meisterschaftsspiel Viktoria Resse - FC Marl 3 : 2 (1:1)

so sah es der Gegner:

Marler Zeitung Der FC Marl muss in Resse trotz großen Einsatzes mit 2:3 die Segel streichen Der Fahrstuhl steht schon im Erdgeschoss

Von Thorsten Schlabitz am 09. Oktober 2011 19:16 RESSE. Trotz einer 60-minütigen Überzahl verlor der FC Marl sein Meisterschaftsspiel beim Gelsenkirchener Vorortclub Viktoria Resse mit 3:2 (1:1).
Damit gleitet die Truppe von Trainer Uli Turowski, immer tiefer in die Niederungen der Tabelle ab.
Dabei begann die Partie mit einem Paukenschlag und ganz nach dem Geschmack der Marler Fangemeinde. Bereits nach 19 Sekunden traf das FC-Eigengewächs Dennis Rudolph mit einem herrlichen Distanzschuss zum 0:1.

Aber der Jubel war noch nicht ganz verhallt, da konnte Kapitän Martin Kubitza seinen Resser Gegenspieler nur noch durch ein Foul im Strafraum bremsen und es gab Strafstoß für den Gastgeber. Nicolai Riße ließ sich die Chance nicht entgehen und es stand nach einer Zeigerumdrehung bereits 1:1. Danach beruhigten sich die Aktionen auf dem grünen Rasen und beide Mannschaften legten ihr Hauptaugenmerk erst einmal auf die Defensive.

Den nächsten Aufreger gab es in der 30. Spielminute, als der Resser Spielführer Mike Neumann seinen Ellbogen, im Zweikampf gegen Kerem Ceylan zu vehement einsetzte und der gute Referee Markus Lanfer diesen Einsatz als Tätlichkeit wertete. Folgerichtig sah Neumann die Rote Karte und der FC Marl spielte fortan in Überzahl. Die größte Möglichkeit, die nummerische Überzahl auch in ein positives Ergebnis umzuwandeln, hatte Martin Dziurzik, der den Ball aber nicht richtig traf (42.).

Goalgetter Martin Dziurzik macht den Ausgleich
Nach dem Pausentee sah es zunächst so aus, als wenn der Gast aus Marl die Kontrolle über das Spiel bekommt. Aber der Gastgeber aus Resse schaffte es, trotz Unterzahl, das Spiel wieder ausgeglichen zu gestalten. In der 68. Spielminute dann eine Duplizität der Ereignisse aus der Anfangsphase der Partie. Nach einem leichtsinnigen Ballverlust von Kudret Cetin, der den im Urlaub weilenden Piet Hollingsworth vertrat, kam die Viktoria wiederum durch Riße zum 2:1 (68.). Aber diesmal jubelten die Gelsenkirchener zu lange und der FC Marl kam durch Goalgetter Martin Dziurzik im direkten Gegenzug zum Ausgleich (69.). Vorbereitet wurde dieser Treffer von einem feinen Pass des ansonsten diesmal blassen Gökhan Develi.

Wer die Tore nicht macht, der bekommt sie hinten rein
Beinahe hätte der Gastgeber die Jubelarien des FC zur abermaligen Führung ausgenutzt, aber Keeper Martin Michalik verhindert mit einem klasse Reflex schlimmeres (71.). Der eingewechselte Kim Weimann hatte dann die Riesenmöglichkeit zum Führungstreffer, zielte aber zu hoch (82.). Die vergebenen Chancen sollten sich dann kurz vor Schluss rächen, als Stefan Colmsee einen Freistoß an den Pfosten schoss und der eingewechselte Seldin Malkoc den Ball in artistischer Manier zum Siegtreffer einköpfte (87.). Die FC-Abwehr war in diesem Moment nur staunender Zuschauer. Wieder einmal verschenkt der FC zumindest einen Punkt und rückt dem Tabellenende damit immer näher.

Resse: Demps, Olschewski, Fischer, Colmsee, Neumann, Di Bari (85. Schmidt), Meinert, Riße (79. Malkoc), Eilert, Wesker (75. Staudinger), Blaschek.

FC Marl: Michalik, Cetin, Ceylan (69. Urban), Fauszt, Rudolph, Kubitza, Paust, Develi, Meuter, Dziurzik (74. Weimann), Marquardt (Reglinski)

Sonntag, 02.10.11

7. Meisterschaftsspiel SF Stuckenbusch - Viktoria 3 : 2 (2:1)

so sah es der Gegner:

Von Meike Holz am 02. Oktober 2011 19:06

RECKLINGHAUSEN. Unzählige Male hat die Nachspielzeit die Sportfreunde Stuckenbusch um wertvolle Punkte gebracht. Diesmal war der Bezirksligist vom Leiterchen froh, dass Schiedsrichter Justin Gräfer (Dülmen) das Heimspiel gegen Viktoria Resse etwas länger laufen ließ.
links

Denn 120 Sekunden nach dem Ende der regulären Spielzeit hämmerte Michael Lackmann den Ball aus zwölf Metern in die Maschen des Gäste-Tores – zum 3:2 (2:1)-Endstand. Der Torschütze schrie nicht nur seine Erleichterung heraus. Sein Jubel fand fast kein Ende. Der 25-Jährige rannte quer über den angrenzenden Bolzplatz. „Lacky, da hinten ist ein Zaun“, riefen ihm seine jubelnden Mitspieler noch hinterher. Zum Glück, denn so endete der Ausflug des Torschützen wieder auf dem Spielfeld.

In die Freude über den später Siegtreffer mischte sich bei Trainer Michael Pannenbecker eine große Portion Erleichterung. „Das ist ein Wahnsinn. Eigentlich müssten wir 4:1 oder 5:1 gewinnen, so viele Torchancen haben wir uns herausgespielt.“
Dabei hatten die Platzherren noch zu Beginn gezeigt, wie effektiv sie sein können. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Stürmer Mirko Eisen die Flanke von Lukas Dzierzega zum 1:0 einnetzte. Stuckenbusch setzte nach und wurde schnell belohnt. Wieder war es Eisen, der einen langen Ball an der Strafraumkante aufnahm und ihn mit Auge an Viktorias Keeper Ilker Araci vorbei ins lange Ecke schlenzte – 2:0 (8.).

Erst als Stuckenbusch ein wenig zurückschaltete, kam Resse besser ins Spiel. Das Pannenbecker-Team ließ den Gästen dennoch nicht viele Chancen zu. Eine nutzte aber Domenico Di Bari zum 1:2-Anschluss (20.). Torhüter Sebastian Machowiak verhinderte den Ausgleich, als er einen Freistoß von Di Bari über die Latte lenkte (38.).

Nach der Pause passierte es dann aber doch: Alexander Eilert köpfte aus kurzer Distanz zum 2:2 ein (65.). Dem gingen beste Chancen der Gastgeber voraus. Ein Freistoß von Kevin Körnig (51.) und die Schüsse von Markus Schmidt (58.) und Eisen (60., 61.) verfehlten ihr Ziel.

Nach dem Ausgleich erhöhte Stuckenbusch den Druck. „Die Mannschaft hat den unbedingten Siegeswillen gezeigt“, merkte Pannenbecker an. „Sie hat sich belohnt.“

Freitag, 16.09.11

5. Meisterschaftsspiel BV Rentofrt - Viktoria 1 : 3 (1:0)

so sah es der Gegner:

Homepage Rentfort:

Unsere Mannschaft musste gegen die bis dato sieglosen Gelsenkirchener die erste Heimniederlage einstecken und das dieses absolut verdient war, wird niemand bezweifeln. Trotzdem gab es nach dem Spiel einige "was wäre wenn" - Formulierungen.
Der BVR kam eigentlich ganz gut in die Partie. Man stand wie gewohnt kompakt und nach vorne ist man dann auch gefährlich. Die erste Chance besaß Phillip Potratz, der nach einem langen Ball sogar schon am Torwart vorbei war, den springenden Ball aber nicht im verwaisten Tor unterbringen konnte. Wenig später fiel dann aber doch die Führung. Steffen Helten ließ zwei Verteidiger ins Leere laufen und verwandelte mit einem Flachschuss in die lange Ecke. In der Folge entwickelte sich eine langweilige Partie ohne große Höhepunkte. Damit kann man aber immer dann gut leben, wenn man in Führung liegt. Da Resse keine klare Chance besaß, ging das 1:0 zur Pause auch in Ordnung.
Nach dem Wechsel legten die Gäste aber einen gehörigen Zahn zu. Unsere Mannschaft kam überhaupt nicht mehr in die Zweikämpfe, man ließ dem Gegner sehr viel Platz und konnte selbst keine Entlastung schaffen. Die ersten Möglichkeiten ließ Resse noch aus und dann kam es zu dieser einen "was wäre wenn" - Situation, als erneut Potratz alleine vor dem Torwart auftauchte und das 2:0 auf dem Fuß hatte. Vermutlich wäre dies die Vorentscheidung gewesen, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Dies war in der 60. Minute und die letzte Möglichkeit für den BVR. Es spielten sonst aber nur noch die Gäste und nach 66. Minuten war es soweit und der Ausgleich, auf den alle gewartet haben, ließ die Waage noch weiter Richtung Resse ausschlagen. Das 1:2 und 1:3 waren nur folgerichtig, denn unsere Mannschaft konnte weder personell, noch in irgendeiner anderen Form nachlegen. Daher geht der Auswärtssieg auch vollkommen in Ordnung.

WAZ Gladbeck: BVR kassiert verdiente Heimniederlage
Gladbeck. Der BV Rentfort kassierte im vorgezogenen Heimspiel der Bezirksliga 12 eine Niederlage gegen Viktoria Resse. Das 1:3 war verdient und hatten sich die Gladbecker selbst zuzuschreiben.
Rentforts Spielertrainer Marc Schäfer hätte nach dem Schlusspfiff über die unglaubliche Verletzungsmisere sprechen können, weil am Freitagabend neun Akteure aus seinem Kader fehlten. Oder er hätte sich kritisch über den Gelsenkirchener Schiedsrichter Tobias Beuers äußern können, schließlich hatte der unmittelbar vor dem 1:1 der Gäste ein Foulspiel an BVR-Angreifer Phillip Potratz nicht geahndet. Doch Schäfer tat weder das Eine noch das Andere. Stattdessen ging er mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. „Wir haben nach 30 Minuten aufgehört Fußball zu spielen“, sagte der Spielertrainer des BVR. Nur noch mit langen Bällen habe sein Team operiert. „Deshalb hat Resse hochverdient gewonnen“, sagte der sichtlich enttäuschte Schäfer.
Dabei hatte die Partie auf dem Kunstrasen an der Hegestraße vielversprechend für die Platzherren begonnen. Schon nach drei Minuten wären sie nach einem Patzer von Viktoria-Schlussmann Ilker Araci durch Potratz beinahe in Führung gegangen. Das erledigte elf Minuten später Steffen Helten, der bei einem Konter zwei Gegenspieler schlecht aussehen ließ und das Leder platziert im langen rechten Eck versenkte.
Potratz vergibt das 2:0
Erst in der 26. Minute brauchte Rentforts Schlussmann Martin Kyas erstmals einzugreifen. In der Folgezeit jedoch gewann Resse die Kontrolle über das Spiel. Ungeachtet dessen erarbeiteten sich die Gastgeber nach wie vor die besseren Gelegenheiten - zweimal vergab Potratz in aussichtsreicher Position. Bei der ersten Chance war der Gästekeeper einen Schritt schneller als der Rentforter Offensivmann, bei der zweiten spitzelte dieser das Leder an dem Keeper, aber auch am Resser Gehäuse vorbei (55.). Das 2:0 hätte die Partie womöglich entschieden, so aber blieb die Viktoria im Spiel und drückte weiter aufs Tempo. Das unermüdliche Engagement der Gelsenkirchener wurde schließlich mit drei Treffern innerhalb von nur 17 Minuten belohnt.

Sonntag, 11.09.11

4. Meisterschaftsspiel Viktoria - Vestia Disteln 0 : 3 (0:2)

so sah es der Gegner:

Disteln lehrt Angstgegner das Fürchten

RESSE. Vestia Disteln feierte mit konstruktivem Offensivspiel das Ende seiner schwarzen Auswärtsserie in Resse. Mit einem souverän herausgespielten 0:3 (0:2) beim Angstgegner der vergangenen Saison.

Das Distelner Team war von Beginn an um Wiedergutmachung bemüht. Verständlich! Resse kam im eigenen Stadion kaum zur Entfaltung. Im Mittelpunkt stand zunächst Jago van Briel, der über die linke Seite viel Druck machte und alleine auf Demps zuging, jedoch am Resser Torwart scheiterte. Das war nach vier Minuten. Elf Minuten später machte er es nach herrlichem Solo besser und bediente mit einem feinen Pass Marijo Pavlovic, der im Fünfmeterraum lauerte und eiskalt zum 0:1 abschloss. Saisonrekord! Gegen Hochlar – in der 60. Minute – und Rhade (40.) fiel jeweils erst spät das 1:0.
Bei den Ressern verletzte sich Colmsee nach einer Viertelstunde. Dadurch büßte das Spiel an Tempo und Kreativität ein, so dass kaum noch gefährliche Aktionen zustande kamen.
Disteln schnürte die Platzherren teilweise in deren eigener Hälfte ein. Die Joachim-Elf hatte nach dem frühen Pavlovic-Tor gegen die keineswegs sattelfeste Abwehr der Resser viele gute Chancen, um die Führung auszubauen.
So kam der Gast aus Disteln durch einen kraftvollen Schuss von Kenan Doric zu einem Aluminiumtreffer (22.).
Nach genialer Vorarbeit von Marijo Pavlovic, der nach einem schönen Solo aus dem Mittelfeld zunächst die ganze Resser Abwehr alt aussehen ließ und dann mit dem Außenrist quer auf Kenan Doric legte, traf dieser voll mit der Picke zum 0:2 in kurze Ecke.

Im zweiten Durchgang knüpfte der Vizemeister an die guten ersten 45 Minuten an uns zeigte phasenweise Einbahnstraßen-Fußball. Meik Hibbeln (49.) und Pavlovic (64.) scheiterten zunächst.

Die geschockten Hausherren warfen nun alles in die Waagschale, wirkten dabei aber oft recht unbeholfen. Nach einem weiten Abschlag von Vestias Torwart Daniel Hamann lief Radek Dorszewski durch und vollendete mit seinem vierten Saisontor ganz locker zum 0:3-Endstand (71.).

Donnerstag, 08.09.11,

2 Runde Kreispokalspiel Arminia Hassel - Viktoria Resse 0 : 9 (0:4)

In einem völlig einseitigen Spiel, das durchaus höher hätte ausfallen müssen, schoßen Meinert 5 x (2. 8. 23. 50. und 67.) sowie je 1x Neumann, (43.), Olschewski (56.), Eilert (61.) und Blaschek (82.) die Tore.

Aufstellung: Araci, Fischer, Blaschek, Potthoff, Olschewski, Offermanns, Eilert, Neumann (75. Malkoc), Riße (46. Schmidt) Klein (60. Steinwand), Meinert

 

Sonntag, 04.09.11,

3. Meisterschaftsspiel RW Deuten - Viktoria Resse 2 : 0 (0:0)

Dorstener Zeitung

Die Deutener legten eine starke Anfangsphase hin. Vor allem Jonas von Gostomski war auf der linken Angriffseite höchstens durch Foulspiele zu stoppen. Der pfeilschnelle Blondschopf hatte auch die ersten beiden Chancen des Spiels, doch der Abschluss passte noch nicht. Pech hatte Marco Mattner, dessen wuchtiger Schuss nach Zuspiel von Mathias Hovestadt an den Innenpfosten klatschte.

Resse konnte sich vom Deutener Druck erst gegen Ende der ersten Hälfte etwas befreien. Gefährlich wurden die Gäste aber nur einmal, doch Hendrik Gottschalk klärte in höchster Not. Resse reklamierte bei dieser Aktion ein Handspiel des Deutener Keepers außerhalb des Strafraums, doch die Pfeife des Schiedsrichters Tim-Simon Heidefeld aus Bochum blieb wohl zurecht stumm.

Kurz nach der Pause fiel der hoch verdiente Führungstreffer für Deuten. Nach einem erneuten Foulspiel an von Gostomski zirkelte Christoph Baron den Freistoß aus knapp 20 Metern unhaltbar in den Winkel. Nach dem Gegentor lockerte Resse die Defensive, kam auch ein, zwei Mal gefährlich vor das Deutener Tor, fing sich aber 20 Minuten vor dem Ende den zweiten Gegentreffer. Der eingewechselte Marius Hansen hatte am Strafraum quer gelegt auf Mattner, dessen Flachschuss trocken im linken Eck des Gäste-Tores einschlug.

Sonntag, 28.08.11,

2. Meisterschaftsspiel Viktoria Resse - SV Lippramsdorf 2 : 2 (1:1)

WAZ Gelsenkirchen

Viktoria Resse tritt weiterhin auf der Stelle

Tore: 0:1 (9.), 1:1 Denis Schmidt (11.), 2:1 Mike Neumann (58.), 2:2 (84.)


Resse. Auch im Heimspiel gegen den Gast aus Haltern kamen die Bezirksliga-Fußballer von Viktoria Resse nicht über ein enttäuschendes Unentschieden hinaus. Bereits in der neunten Minute gerieten sie in Rückstand. Nur zwei Minuten später gleich Denis Schmidt aber schon aus. Nach der Pause bracht Mike Neumannn nach einem Solo, bei dem er 5 Spieler stehen ließ, und einem unhaltbaren Schuss ins rechte Eck die Resser in Führung (58.).
„Die Jungs dachten bestimmt, dass das reicht“, sagte Trainer Maik Potrykus. Doch in der 84. Minute markierten die Gäste den aus Resser Sicht unnötigen Ausgleich. „Das ist sehr enttäuschend, eine Katastrophe“, sagte Maik Potrykus. „Keiner zeigte heute Normalform. Wir nutzen einfach unsere Chancen nicht. Und wir sind nicht in der Lage, den Ball zu beruhigen und das Ergebnis zu halten.“

Aufstellung: Demps; Staudinger (60. S. Neumann), Kraschovitz, Potthoff, Blaschek; Riße, St. Colmsee, DiBari, Schmidt (75. Klein); M.Neumann (80. Offermanns), Meinert

so sah es der Gegner:

Halterner Zeitung

Sieben Minuten vor dem Ende sah der LSV wie der klare Verlierer aus. Es stand 2:1 für Resse und die Viktoria hatte eine glasklare Möglichkeit, das entscheidende Tor zu machen. Doch Lippramsdorfs Keeper Patrick Franke und Sven Ruwe schafften es irgendwie, die Unterzahl-Situation zu bereinigen und den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. „Hätte Resse das 3:1 gemacht, wär`s das natürlich gewesen“, wusste auch LSV-Trainer Josef Ovelhey.
Doch so kam sein Team noch einmal zurück. Nur zwei Minuten nach besagter Szene zog Fabian Tuttmann aus 25 Metern ab und sein Diagonalschuss senkte sich zum 2:2 ins Resser Tor. Dabei blieb es bis zum Schluss.
Den Punkt hatten sich die Gäste aber nicht nur deshalb verdient, weil sie zu keiner Zeit aufsteckten. Zu Beginn war der LSV durch Matthis Rockrohr in Führung gegangen (10.), hatte aber schnell den Ausgleich kassiert (12.).
Nach dem Seitenwechsel hätte Lippramsdorf davon ziehen können, doch sowohl Jan van Buer (46.) als auch Rene Espeter (47.) trafen nur den Pfosten des Resser Tors. Die Quittung: das 2:1 für Resse, bei dem sich Jörn Knüver und Maik Rejek gegenseitig behinderten und dem Resser Mike Neumann den Weg frei machten.

Sonntag, 21.08.11,

1. Meisterschaftsspiel BVH Dorsten - Viktoria Resse 1 : 1 (1:0)

so sah es der Gegner:

HOLSTERHAUSEN. Ein wenig befriedigendes Auftaktspiel haben die Trainer des BVH Dorsten und Viktoria Resse gesehen. Sowohl die Gastgeber als auch die Gelsenkirchener hätten das Spiel gewinnen können.
Die Zuschauer auf dem Waldsportplatz sahen zwei unterschiedliche Halbzeiten. Die erste gehörte den Grün-Weißen. Coach Christian Gabmaier musste die Abwehr umstellen, da Jeff Tatuhey verletzt ausfiel, und Sascha Mahlitz erst einmal auf der Bank saß. Davon war aber im ersten Durchgang wenig zu merken.
Nach 18 Minuten fiel die Führung. Eigentlich war der Angriff schon vergeben, doch Kim Welter kam noch einmal an den Ball. Die Kugel erreichte Raoul Reiß, der unhaltbar einschoss.
Im Zuge dieses Treffer stieg auch das Selbstvertrauen der Gastgeber. Reiß schoss einen Freistoß knapp über das Tor. Kurz vor der Pause setzte sich Ilkay Kara auf links durch, sein Schuss knallte aber nur vor den Außenpfosten des Resser Kastens. So blieb es bei der knappen Holsterhausener Führung.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der Unparteiische wollte ein Foul Daniel Bischofs gesehen haben und zeigte auf den Punkt. Fabrice Meinert nahm das Geschenk dankend ein (50.).
Von diesem Moment an war der BVH aus dem Spiel. Es gab bis zum Schlusspfiff nur noch eine halbe Torchance, die Nico Müller vergab. Auf der anderen seite häuften sich aber die Möglichkeiten.
Nun mussten die BVH-Anhänger mehrere Male kräftig durchatmen. Es gab zwei Situationen, in denen der Schiedsrichter noch einmal auf den Punkt hätte zeigen können, es aber unterließ. Zudem geriet Schlussmann Marcel Czok öfter unter Beschuss, als es ihm lieb war. Gleich drei Mal rettete den Punkt. Vor allem die Glanzparade in der Nachspielzeit bei einem Kopfball aus nächster Nähe war mehr als grandios.

31.07.11 1. Runde Kreispokal

ETuS Gelsenkirchen - Viktoria Resse 2 : 3 (1 : 2)

Nach 4 Spielen in 7 Tagen merkte man dem Team an, dass es ausgelaugt war. Von spielerischer Leichtigkeit keine Spur und auch vom holprigen Aschenplatz waren unsere Jungs nicht gerade begeistert. Pflichtaufgabe erfüllt. Jetzt heißt es Kräfte bündeln, Taktik verbessern und langsam aber sicher einen Spielaufbau erkennen lassen.

Aufstellung: Fuhrich, Staudinger, Blaschek, Olschewski, Fischer, Eilert, DiBari, Schmidt (Offermanns), Neumann, Riße, Meinert (Klein).

Tore: 1:0 M. Neumann (Freistoß 38.), 2:1 Eilert (45.) und 3 : 2 Meinert (68.)

29.07.11 Endspiel der Feldstadtmeisterschaft

SC Hassel - Viktoria Resse 5 : 0 (2:0)

Der SC Hassel hat die 48. Auflage der Fußball-Stadtmeisterschaft gewonnen. Der Landesligist und Favorit setzte sich im Finale auf dem Kunstrasen an der Oststraße mit 5:0 (2:0) gegen den Titelverteidiger Viktoria Resse durch. Die Resser verpassten damit den Hattrick, gewannen sie doch in den vergangenen beiden Jahren auf dem Feld den Pokal. Die Hasseler aber durften sich über ihren insgesamt 17. Titel freuen.

Aufstellung: Araci, Kraschovitz (84. Klein), Olschewski, Fischer, Colmsee, Neumann (79. Staudinger), DiBari, Meinert, Offermanns (60. Malkoc, 78. Eilert), Blaschek, Schmitt (64. Riße)

WAZ Gelsenkirchen: Fast pünktlich um 19.04 Uhr pfiff Schiedsrichter Jens Sielemann die Partie vor rund 200 Zuschauern an der Oststraße an. Gleich in der ersten Minute vergab Tobias Bockhoff die erste große Chance für den SC Hassel. Doch in der Anfangsphase hatte auch Viktoria Resse Chancen. Eine Möglichkeit machten die Unparteiischen zunichte, als Fabrice Meinert alleine durch gewesen wäre, aber auf Abseits entschieden wurde, obwohl der Ball von einem Hasseler kam.

In der 18. Minute fiel dann das 1:0 für den SC. Nach einer Ecke verlängerte Nedim Djuliman den Ball per Kopf, dieser landete dann aber im Tor. Resses junger Keeper Ilker Araci sah dabei nicht besonders gut aus. In der 30. und 32. Minute machte er es besser und klärte glänzend gegen Tim Woberschal und Pierre Bendig. In der 41. Minute aber war dann Bendig bei einer Ecke zur Stelle und köpfte zum 2:0 ein.

„Das ist ein gefährliches Ergebnis zur Pause“, stellte Hassels Trainer Michael Schrank fest. Und hätte Resses Domenico di Bari nach herrlicher Vorarbeit von Mirko Blaschek nicht knapp am Tor vorbei gezielt, Schrank hätte Recht behalten. Die Resser kamen etwas besser aus der Pause, doch richtig in Verlegenheit brachten sie die Hasseler nicht.

Nachdem Nikolaj Zugcic und Tobias Bockhoff noch Chancen ausgelassen hatten (63., 65), machte es Bockhoff in der 71. Minute besser und traf zum vorentscheidenden 3:0. Sechs Minuten später zielte der Hasseler Stürmer noch einmal genau, und zirkelte einen Schuss unhaltbar zum 4:0 ins untere linke Eck. Zwei Minuten vor dem Spiel­ende war es dann Hassels Kapitän Thomas Falkowski vorbehalten, mit einem Schlenzer ins rechte Eck für den 5:0-Endstand zu sorgen.

Viktorias Trainer Mike Potrykus erkannte den verdienten Sieg des Favoriten an. „Wir haben mehr auf Konter gehofft. Aber wir kamen hinten nicht richtig raus“, sagte Potrykus. „Wir sind aber nicht groß enttäuscht“. Ärgerlich für ihn war nur, dass sich mit Matthias Potthoff beim Warmmachen und Seldin Malkoc im Spiel verletzten. Hassels Trainer Michael Schrank hatte bei der Überlegenheit seines Teams natürlich kaum etwas auszusetzen. „Ich freue mich für die Mannschaft. Die Jungs haben sich alle bemüht“, sagte der Coach.

Reviersport: SC Hassel entthront Resse

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Gelsenkirchen hat einen neuen Fußball-Stadtmeister. Landesligist SC Hassel gewann das Endspiel mit 5:0 (2:0) und entthronte Titelverteidiger Viktoria Resse.

Bezirksligist Viktoria Resse hat damit den Titelhattrick verpasst. Die Mannschaft von Trainer Maik Potrykus gewann die Stadtmeisterschaft in den letzten beiden Jahren. Doch der SC Hassel zeigte den Ressern deutlich die Grenzen auf. „Wir sind als klarer Außenseiter in die Partie gegangen. Das Ergebnis ist vielleicht um zwei oder drei Tore zu hoch ausgefallen. Letztendlich hat Hassel aber verdient gewonnen“, bilanzierte Potrykus nach dem Schlusspfiff.

Schon nach 18 Minuten ging der SC Hassel vor knapp 200 Zuschauern am Kunstrasenplatz an der Oststraße in Gelsenkirchen-Erle in Führung. Nedim Djuliman netzte aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. In der Folge machte die Elf von Trainer Michael Schrank weiter Druck. Einen Schuss von Tim Woberschal konnte Resses-Keeper Ilker Araci mit einer Parade gerade noch über die Latte zur Ecke lenken (30.). Zwölf Minuten später war Araci bei einem weiteren Eckball dann machtlos. Mittelstürmer Pierre Bendig köpfte den Ball aus acht Metern zum 2:0 in die Maschen (42.).

Die beste Chance auf Seiten des Titelverteidigers vergab Domenico di Bari in der 54. Minute. In einer Eins-gegen-Eins-Situation dribbelte der Spielmacher mit dem Ball zwar an Hassels Torhüter Sören Stauder vorbei, verzog aber im Abschluss und setzte den Ball knapp neben den linken Pfosten. Hassel bestimmte auch im zweiten Durchgang weiter das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz.

Besonders Tobias Bockhoff, Neuzugang von der Spvgg. Erkenschwick, drehte in den letzten 25 Minuten der Partie ordentlich auf. Zunächst köpfte der Stürmer noch knapp über das Resser Tor (68.). Nur 180 Sekunden später staubte er zum 3:0 ab. Beim 4:0 nahm Bockhoff aus rund 20 Metern Maß und versenkte den Ball mit einem flachen Schuss ins linke Eck. Alles klar für den SCH machte Bockhoff dann mit seinem dritten Treffer des Abends zum 5:0 Endstand (88.).

„Ich freue mich außerordentlich, dass die Mannschaft den Titel geholt hat. In den ersten drei Wochen der Vorbereitung hat die Mannschaft sehr gut gearbeitet, der Titel ist auch der Lohn dafür“, strahlte SC Hassel-Trainer Michael Schrank und ergänzte: „Wir haben den Gegner ganz klar dominiert und das Ergebnis stimmt. Obwohl wir Stadtmeister geworden sind, kann ich mit einigen Sachen nicht zufrieden sein. In den nächsten dreieinhalb Wochen müssen wir noch weiter im taktischen Bereich arbeiten.“

Benjamin Neumann


27.07.11 Halbfinale der Feldstadtmeisterschaft

2. Halbfinale: Preußen Sutum - Viktoria Resse 2 : 4 (1:4)

WAZ Gelsenkirchen:
Das zweite Halbfinale war schon zur Pause entschieden. Die Resser führten hochverdient mit 4:1 und konnten sich den Luxus erlauben, gleich fünfmal zu wechseln und auch Jugendlichen Spielpraxis zu geben. Dadurch ging aber ein wenig der Spielfluss verloren und die Sutumer kamen besser ins Spiel.

Gut spielte der A-Kreisligist auch in den ersten 20 Minuten, bis sich Fehler im Spiel einschlichen, die der Bezirksligist gnadenlos ausnutzte. Zu oft waren die Resser in Überzahl vor dem Sutumer Gehäuse. Mike Neumann netzte gleich dreimal ein (18./30./ 32.), das vierte Tor schoss Seldin Malkoc (24.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff markierte Mirko Durau den 1:4-Anschlusstreffer für Sutum. Nach der Pause traf nur noch Erkan Daglioglu zum 2:4-Endstand aus Sutumer Sicht.

Reviersport:
Das zweite Halbfinale bestritten Titelverteidiger Viktoria Resse und Kreisligist Preußen Sutum. Dabei bestimmte der Bezirksligist aus Resse von Beginn an die Partie, während der von Rainer Sowa trainierte A-Ligist nach guten Beginn abbaute und vor allem zwischen der 18. und 33. Minuten die Partie verschlief. Die logische Konsequenz: das 1:0 für Resse nach 19 Minuten. Stürmer Mike Neumann drückte den Ball nach einem Zuspiel von Dennis Schmidt aus kurzer Distanz über die Linie. Wenig später war Seldin Malkoc nach Flanke von Neumann zur Stelle und netzte zum 2:0 ein (24.). Besonders Stürmer Mike Neumann überzeugte bei der Elf von Trainer Maik Potrykus und schoss seine Mannschaft mit einem Doppelpack und seinen Toren zwei und drei im Spiel innerhalb von 180 Sekunden quasi im Alleingang ins Endspiel (30. und 33.). Sutums Torhüter Christian Reck war bei beiden Treffern chancenlos. Kurz vor der Halbzeit verkürzte Mirko Durau zum 1:4 für die Preußen (35.).

Zur Halbzeit wechselte Resses-Coach Maik Potrykus kräftig durch, was den Spielfluss beim Titelverteidiger etwas aus der Partie nahm. Dabei kam der A-Ligist nun immer besser in die Partie. Erkan Daglioglu schloss einen Sutumer-Konter per Lupfer über Torhüter Jikes Araci zum 2:4 ab (40.). Die Sowa-Elf hätte sogar noch auf 3:4 herankommen können, doch verzog Mirko Durau frei vor dem Resser Tor und setzte den Ball knapp neben den Pfosten (55.).

„In der ersten Halbzeit haben wir 15 Minuten verschlafen, waren unsortiert und haben gleich vier Tore kassiert“, ärgerte sich Rainer Sowa und fügte gleich an: „Mit dem zweiten Durchgang bin ich aber sehr zufrieden.“ Viel zufriedener war da schon Resses Trainer Maik Potrykus: „In der ersten Halbzeit haben wir einen guten Ball gespielt. Nach den Wechseln zur Halbzeit haben wir dann die Ordnung verloren. Im Endeffekt war es aber ein verdienter Sieg.“

 

25.07.11: Viertelfinale der Feldstadtmeisterschaft

Sportfreunde 07/12 - Viktoria Ressen.E. 2:4 (1:1, 0:1)

WAZ Gelsenkirchen:
Viktoria Resse startete stotternd in die Endrunde der Stadtmeisterschaft. Zwar war der Titelverteidiger feldüberlegen, die Sportfreunde 07/12 allerdings waren stets gefährlich. So hätten sich die Resser nicht beklagen können, wenn sie in Rückstand geraten wären. Fanta Diarra, Orkan Cakir oder Orhan Demirsay vergaben aber beste Chancen für die Sportfreunde. In der 22. Minute war es dann Fabrice Meinert, der zur Resser Führung traf, ein Sportfreunde-Verteidiger konnte seinen Schuss nur noch ins eigene Tor lenken.

Nach der Pause versäumten es die Resser, den Sack zuzumachen. Und so kassierten sie zwei Minuten vor dem Spiel­ende noch den Ausgleich. 07/12-Keeper Ibrahim Omeirat führte fast in Höhe der Mittellinie einen Freistoß aus, der hoch in den Strafraum segelte. Resses Torwart Ilker Araci flog am Ball vorbei und dieser landete zum 1:1 im Netz. Omeirat rettete danach nochmal glänzend gegen Sven Neumann das Remis. Im Elfmeterschießen avancierte dann Viktorias Torhüter Ilker Araci zum Matchwinner, als er gleich drei Strafstöße parierte und seinem Team den Sieg bescherte.

 

 

17.07.11 Freundschaftsspiel gegen DJK Billerbeck

WAZ Gelsenkirchen Viktoria Resse – DJK Billerbeck 4:2 (1:1)

Bei den Ressern funktionierte das Spiel nach vorne sehr ordentlich was auch an Neuzugang Fabrice Meinert lag, der ständig in Bewegung war und den Reigen der sechs Treffer in der 28. Minute einleitete. Die weiteren Tore für Viktoria erzielten Mike Neumann (46.) und zweimal Nicolai Riße (68., 85.). Der Gastgeber trumpfte vor allem in der Anfangsphase groß auf. Die Resser offenbarten aber auch, dass sie in der Defensive noch recht anfällig sind. Die beiden Gegentreffer fielen nach einem Konter zum 1:1 (32.) und nach einer Ecke zum 2:2 (48.).

Aufstellung: Demps (46. Araci), Fischer (65. Wenglorz), Kraschovitz, Potthoff (46. Olschewski); Blaschek, Eilert (46. Offermanns), M. Neumann, Colmsee, Schmidt (60. Klein), Meinert (46. Riße), DiBari

10.07.2011 Freundschaftsspiel beim FC Hillerheide BezLiga 15

WAZ GE
Kein schlechter Beginn für Resse; Recklinghausen.

Zwar verlor Viktoria Resse das erste Testspiel im Duell zweier Bezirkslisten beim FC/JS Hillerheide mit 1:2 (0:0), Trainer Maik Potrykus war dennoch zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.
Der starke Gastgeber kam nämlich nur zweimal gefährlich vor das Resser Tor. Mit einem Handelfmeter markierte Hillerheide den Ausgleich (81.), mit einem direkt verwandeltem Freistoß in den Winkel aus 20 Metern den Siegtreffer (87.). Zuvor zeigte sich schon, dass die Resser einen guten Stürmer als Ersatz für Pascal Kötzsch an Land gezogen haben. Der vom Ex-Westfalenligisten gekommene Fabrice Meinert brachte Viktoria in der 76. Minute in Führung. „Das ist ein echter Knisper“, sagte Maik Potrykus, der in Recklinghausen 20 Spieler einsetzte. „Die erste Woche im Training war zwar ziemlich hart, aber das sah schon ganz gut aus. Die ersten 25 Minuten waren ganz stark“, sagte Potrykus, der Phillip Offermanns ein starkes Spiel bescheinigte.

Aufstellung 1. HZ: Demps, Fischer, Kraschovitz, Olschewski, Potthoff, M. Neumann, Offermanns, Schmidt, Colmsee, Meinert, Riße

Aufstellung 2. HZ: Araci, Blaschek, Heinrich, Wenglorz, Potthoff, Eilert, S. Neumann, Klein, Offermanns, Meinert, DiBari

   

 

 

05.07.2011

Viktoria Resse vermeldet folgende Neuzugänge für die Erste Mannschaft

 

1. Fabrice Meinert FC 96 Recklinghausen

2. Patrick Staudinger BW Gelsenkirchen

3. Philipp Offermanns 2. Mannschaft

4. Alexander Eilert eigene Jugend

5. Marko Fuhrich eigene Jugend

6. Mark-Andre Heinrich eigene Jugend

7. Sascha Klein eigene Jugend

8. Nicolai Riße eigene Jugend

9. Dennis Wenglorz eigene Jugend

 

vorläufiger Kader 1. Mannschaft (22 Spieler)

Tor: Ilker Araci, M arkus Demps, Marco Fuhrich

Abwehr: Mirko Blaschek , Christian Fischer, Mark-Andre Heinrich, Matthias Kraschovitz,

Christian Olschewski, Patrick Staudinger , Dennis Wenglorz

Mittelfeld: Stefan Colmsee, Alexander Eilert, Sascha Klein , Seldin Malkoc, Mike Neumann,

Sven Neumann, Philipp Offermanns, Matthias Potthoff, Dennis Schmidt,

Angriff: Domenico Di Bari, Fabrice Meinert, Nicolai Riße